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gefühl_los.

Veröffentlicht: 18. März 2011 in Splitter meiner Seele.
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Ich frage mich schon lange, wieso sind die Menschen dieser Zeit nicht mehr in der Lage zu fühlen? Oder sind sie es, und sie können es nur nicht zeigen? Oder wollen sie es gar nicht? Warum ist zwischen Worten und Taten soviel Spielraum?

Gefühle sind etwas, was man nicht sieht. Der Körper kann zwar mit Reaktionen wie einem Lächeln kommentieren was in dem Menschen gerade passiert ist, wenn es denn positiv war, genauso gut geht dies bei einer Reaktion durch Wut/Ärger. Oder geht das vielleicht gerade noch besser? Viele Menschen, so scheint es mir wollen einfach nicht die Gefahr eingehen verletzt zu werden, also veletzten sie sich unbewusst selbst, in dem sie sich vor neuen Sachen einfach verwehren.

Das Thema Gefühle ist für mich ein sehr grosses und wichtiges Thema. Gerade weil sich um mich herum Menschen befinden, denen es unendlich schwer fällt diese zu zeigen, zu benennen, oder gar stabil zu halten. Zu diesen Menschen gehöre ich sichtlich auch, auch wenn es weh tut sich das einzugestehen. Wenn ich mich dann aber einmal durchgerungen habe meine Gefühle preis zu geben, sind diese die ehrlichsten die man wohl bekommen kann, tief und innig, vielleicht zu tief, zu innig, zu intensiv, zu explosiv.

Immer wieder höre ich den Satz „entweder man liebt mich oder man hasst mich“, und genau so empfinde ich es auch. Habe ich einmal einen Menschen in meinen Bann gezogen, scheint er so fasziniert zu sein, dass er alles um sich herum vergisst. Mir am liebsten den Himmel auf Erden bereiten möchte. Mich auf Händen trägt.
Aber merkt man, dass an diesem zauberhaften Wesen auch Fehler sind, wertet man mich gnadenlos ab, und ich bin zu shwierig, und wer will sich dieser Schwierigkeit schon noch hingeben? Die meisten Menschen, auch wenn sie nicht Menschen „meiner Sorte“ sind, haben doch genug mit sich selbst zutun. Es scheint nur normal zu sein, dass irgendwann die Lust und Kraft verschwindet soviel zu geben, denn wir scheinen wie Blutsauger von einem anderen Stern zu sein.
Wenn man mich nicht mag, wertet man mich ohnehin ab, man diskrimiert mich, zeigt mir das ich nichts wert bin, was dann natürlich wie ein Lauffeuer auf mich überspringt, und ich helf dann noch ein bisschen nach.

Lieber verletzte ich mich selbst, als das mich ein anderer Mensch so dermaßen verletzt.

 


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